Bärlauchrezepte

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    Bärlauchrezepte

    Hier geben wir ein paar Inspirationen, was du alles mit Bärlauch machen kannst. z. B. Bärlauchsuppe oder Bärlauchpesto

    Bärlauchpesto:

    Für eine Portion brauchst du folgende Zutaten:

    • 250 g Bärlauch
    • 100 g Walnüsse
    • 450 ml Rapsöl oder Olivenöl
    • Salz und Pfeffer

    Den Bärlauch waschen, gut abtrocknen und mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben. Alles zusammen mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Das fertige Pesto in ein Gläschen abfüllen. Achtet darauf, dass sich oben eine kleine Ölschicht absetzt, ansonsten nochmal etwas Öl darauf gießen. So bleibt das Pesto länger frisch.

    Tipp:

    Das Pesto im Kühlschrank 1-3 Wochen ziehen lassen, so schmeckt es noch intensiver 🙂

    Bärlauchsalz:

    Für eine Portion brauchst du folgende Zutaten:

    • 100 g Bärlauch
    • 400 g Salz

    Den Bärlauch waschen, trocknen und klein hacken. Den Bärlauch mit dem Salz vermengen, eventuell noch mit den Fingern zerbröseln.

    Das Salz/Bärlauch-Gemisch auf einen flachen Teller ausbreiten und über Nacht trocknen lassen.

    Bärlauchsuppe:

    Für zwei Personen brauchst du folgende Zutaten:

    • 200 g Bärlauch
    • 5-6 EL Rapsöl
    • 3 EL Mehl
    • 450 ml – 500 ml Wasser (oder Gemüsebrühe)
    • Salz und Pfeffer

    Den Bärlauch waschen und gut abtrocknen. Eine tiefe Pfanne mit Öl erhitzen. Den trockenen Bärlauch in der Pfanne anbraten. Das Mehl in die Pfanne geben und gut umrühren. Anschließend etwas von dem Wasser hinzufügen und so lange rühren, bis sich das Mehl-Öl Gemisch darin auflöst. Das restliche Wasser dazu geben und kurz aufkochen. Jetzt alles pürieren, bis eine homogene Masse entsteht. Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.

    Tipp:

    Die Suppe kann noch mit Sojacreme, Hafercreme oder Sahne verfeinert werden.




    Wissenswertes:


    Ab Anfang März kann man die Blätter des Bärlauchs sammeln. Würzig und etwas scharf erinnert der Geruch des Bärlauchs stark an Knoblauch. Wie ihr auf den letzten Bildern sehen könnt, gibt es richtige „Bärlauch-Wälder“  🙂

    Bärlauch erkennen:

    • Knoblauchähnlicher Geruch
    • Länglich-ovale Blätter mit nur einem Blatt pro Stiel
    • Matte Blattunterseite und glänzende Blattoberseite
    • Standort: schattige Laub- und Auwälder
    • Bärlauch wächst aus einer kleinen Zwiebel
    • Bärlauch hat sternförmige weiße Blüten

    Seid achtsam und lasst immer min. 2/3 der Blätter einer Pflanze stehen, sodass die Pflanze weiterleben und sich vermehren kann. Erntet nur soviel ihr selbst essen bzw. verarbeiten könnt.
    Beim Bärlauch sind auch die Blüten essbar, jedoch schmeckt er vor der Blüte intensiver. Die Blüten selbst schmecken aber auch intensiv und werten Salate auch optisch auf.
    Auf www.mundraub.org findet ihr Bärlauch-Standorte.

    Verwechslungsgefahren:

    Maiglöckchen haben im Vergleich zum Bärlauch rundere Blätter (oval-rund) und zwei Blätter wachsen aus EINEM Stengel. Maiglöckchen bilden rhizomartige, waagerechte Wurzeln (keine Zwiebel) und sie riechen nach Maiglöckchen, nicht nach Knoblauch 😉 Maiglöckchen haben eine glänzende Blattunterseite.

    Bei der Herbstzeitlosen wachsen die hellgrün-glänzenden Blätter ohne Stiel aus einer Rosette. Die Blätter sind länger als die des Bärlauchs und die Herbstzeitlose wächst vor allem auf Wiesen. Sie ist sehr giftig! Die Blattunterseite der Herbstzeitlosen ist glänzend.

    Bärlauch – heimisches Superfood

    Für seinen einzigartigen und intensiven Geschmack wird der Bärlauch bereits sehr geschätzt. Aber wusstet ihr auch, wie gesund Bärlauch ist?

    Bärlauch enthält viele Vitamine und Mineralien, darunter unter anderem einen hohen Anteil an Vitamin C, Eisen, Magnesium und Mangan. Ätherische Öle und vor allem die enthaltenen Sulfide machen ihn so besonders. Diese Schwefelverbindungen sorgen unter anderem für eine gute Verdauung und fördern Galle und Leber. Der hohe Vitamin C-Gehalt sowie die enthaltenen Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe) stärken das Immunsystem. Zudem schützt Bärlauch vor Verkalkung und wirkt sich posivit auf das Herz-Kreislauf-System aus. Ein wahrer Alleskönner! 

    Quellen Wissenswertes: Essen aus der Natur, Stiftung Warentest (Verlag), https://www.gesundfit.de/artikel/baerlauch-4115/